Autor: | 20. Dezember 2011 10:16 | |
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DFG Projekt: Gelegenheiten des Kennenlernens im Alltag

Partnermarkt Studie

Am Max-Weber-Institut für Soziologie werden im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Thomas Klein seit Längerem die Gelegenheiten der Partnersuche repräsentativ für Deutschland erforscht. Im Rahmen dieses Projektes entstehen auch gemeinsame Veröffentlichun- gen mit ElitePartner.

Projektbeschreibung:

Gelegenheiten des Kennenlernens im Alltag (DFG gefördert)

Das Projekt hat zum Ziel (1) die Struktur und Funktionsweise von Partnermärkten zu analysieren, (2) soziale Ungleichheiten auf dem Partnermarkt zu beschreiben und zu erklären und (3) Effekte des Partnermarkts auf die Partnerwahl, die Beziehungsstabilität und andere familiale und gesellschaftliche Prozesse zu untersuchen. Unter dem Partnermarkt wird dabei die Opportunitätsstruktur verstanden, die sich aus der Sozialstruktur unter der Berücksichtigung der sozialen Einbindung des Individuums und aus verschiedenen Marktmechanismen ergibt. Innovativ ist dabei die Berücksichtigung der Opportunitäten und Restriktionen des Partnermarkts, die aus der sozialen Einbindung des Individuums in Netzwerke und Handlungskontexte erwachsen. Für die empirische Erfassung der Partnermarkt-Opportunitäten wurde ein neues Fragebogeninstrument im Rahmen des DFG-Projekts? Der Heiratsmarkt. Entwicklung eines Erhebungsinstruments zur Erklärung familiendemographischer Prozesse? Entwickelt, das nunmehr in einer für Deutschland repräsentativen Datenerhebung Einsatz finden soll. Nur dieser neu entwickelte Ansatz der direkten Erfragung von Partnermarktinformationen bei den betroffenen Individuen ist in der Lage, individuelle Ungleichheiten auf dem Partnermarkt wiederzugeben. Neben den sozialen Unterschieden auf dem Partnermarkt sollen insbesondere die Partnermarktungleichgewichte in den Neuen Bundesländern untersucht werden, die infolge der Abwanderung junger Frauen entstanden sind und als Langzeitfolge des Geburtenausfalls nach der Wende gegenwärtig eine drastische Verschärfung erfahren.

Kontakt Thomas Klein

Kontakt Johannes Stauder

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