Autor: | 21. März 2012 13:12 | |
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Nach Herz-OP: Ehe erhöht Überlebenschancen

Eine Studie der Universität Emory in Atlanta

Verheiratete haben in den kritischen Monaten nach einer Herz-OP dreimal bessere Überlebenschancen als Singles. Das haben Forscher der Universität Emory in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia herausgefunden. Die in der Märzausgabe des Fachmagazins "Journal of Health and Social Behaviour" veröffentlichte Studie ergab außerdem, dass verheiratete Patienten vor der Operation deutlich optimistischer sind und weniger Angst vor Schmerzen haben als Alleinstehende. Dies bestätigt Ergebnisse aus frühreren Studien, die sich mit dem Zusammenhang von Beziehungsstatus und Angstzuständen beschäftigten. Geschlechtsspezifische Unterschiede konnten keine ausgemacht werden – die Ehe scheint demnach sowohl Frauen als auch Männern gut zu bekommen.

Ellen Idler, Soziologie-Professorin und Hauptautorin der Studie, führt die besseren Überlebenschancen unter anderem darauf zurück, dass Ehepartner den Lebenswandel ihres kranken Partners kontrollierten, als Beispiel nennt Idler den Tabakkonsum. Außerdem würden gerade Männer mit Ehefrau schneller ins Krankenhaus  gebracht werden, sobald sie Schmerzen hätten.
 

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